Deutscher Gewerkschaftsbund

23.03.2017

Industriearbeitsplätze am Teutoburger Wald

Podiumsdiskussion in Lengerich

Am 20. März 2017 diskutierte der DGB-Münsterland gemeinsam mit Vertretern aus Gewerkschaft und örtlicher Politik in der Gempthalle in Lengerich über die Bedeutung von Ausbildungs- und Industriearbeitsplätzen am Teutoburger Wald. Hintergrund ist die aktuelle Diskussion um den Erarbeitungsbeschluss zum „Sachlichen Teilplan Kalkstein“ im Regionalplan der Bezirksregierung Münster.

„Regionale Strukturpolitik hat aus gewerkschaftlicher Sicht die Aufgabe, für einen Ausgleich zwischen Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen auf der einen Seite und nachhaltigem Umweltschutz sowie dem schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen auf der anderen Seite zu sorgen. Der DGB setzt sich dafür ein, dass die Menschen auch zukünftig in der Region ausgebildet werden und sichere Arbeitsplätze bekommen können. Mit dem Sachlichen Teilplan Kalkstein wird über die Planungssicherheit und die Zukunft der abgrabenden Industrie in Lengerich und Lienen entschieden. Wir erwarten jetzt, dass die industriepolitischen Leitlinien der Landesregierung auch für unsere Region eine positive Wirkung entfalten“, kommentiert DGB-Regionsgeschäftsführer Winfried Lange die gelungene Veranstaltung.

Nach Auffassung des DGB benötigt die Region vor allem in industriell-technischen Berufen dringend mehr Ausbildungs- und Arbeitsplätze, um die Zukunftsperspektiven und Wettbewerbsfähigkeit des Münsterlandes zu erhalten und zu fördern.

Stellten sich den Fragen aus dem Publikum und von Moderator Volker-Nicolai-Koß: Vertreter aus Politik und Gewerkschaft

Stellten sich den Fragen aus dem Publikum und von Moderator Volker-Nicolai-Koß: Ernst Goldbeck (Die Linke), Wiebke Reerink (FDP), Felix Holling (CDU), Jan-Niclas Gesenhues (Grüne), Frank Sundermann (SPD), Peter Schuld (IG BCE) und Bürgermeister Wilhelm Möhrke (v.l.n.r.) © DGB-Münsterland


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