Deutscher Gewerkschaftsbund

17.03.2014
DGB-Kreisverband Coesfeld

Mahnwache in Dülmen - Drei Jahre nach Fukushima

Drei Jahre nach dem Super Gau im Japanischen Fukushima erinnerten Kolleginnen und Kollegen aus dem DGB-Kreisverband Coesfeld mit einer Mahnwache an das schreckliche Unglück und forderten die verantwortlichen in der Region, im Land und im Bund auf, mit der Energiewende endlich ernst zu machen.

DGB-Kreisverbandsvorsitzender Ortwin Bickhove-Swiderski erinnerte in einer kurzen Ansprache an die schrecklichen Ereignisse am 11. März 2011 und regte an, auch vor Ort sich dafür einzusetzen, den Anteil an Kernenergie deutlich zurückzufahren.

Beteiligt hatten sich an der vom DGB-Kreisverband Coesfeld organisierten Mahnwache vor dem Löwen am Dülmener Rathaus und Viktor-Kirche Vertreterinnen und Vertreter der DGB-Gewerkschaften sowie u.a. von SPD, Grüne, attac und Atomkraftgegner.

Auch wenn die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht zu groß war, ist es doch ein wichtiges Signal an die politisch Verantwortlichen auch in der Region, sich für eine Energie ohne Atomkraft einzusetzen. Die Anwesenden waren sich einig, darüber, dies auch zum Thema bei den Kommunalwahlen zu machen. Symbolträchtig um fünf vor zwölf beendete Ortwin Bickhove-Swiderski die Mahnwache und wies auf weitere Veranstaltungen des DGB-Kreisverbands hin.

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Podiumsdiskussion zum Kohleausstieg

Im Jahr der endgültigen Zechenschließungen in Deutschland zeigte die DGB-Jugend Münsterland im Rahmen von NRW 2020 den Film: "Der lange Abschied von der Kohle" um sich mit der Fragestellung auseinander zu setzen: "Die Kohle geht, die Kumpel bleiben?" In der anschließenden von Patricia Weber (IG BCE) moderierten Podiumsdiskussion antworteten Norbert Maus (ehem. RAG-Gesamtbetriebsrat ) und Volker Nicolai-Koß (DGB-Münsterland) auf die konkrete Frage: "Wie muss eine Industrie-, Energie- und Arbeitsmarktpolitik aussehen, damit die Kumpel bleiben können?"

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