Deutscher Gewerkschaftsbund

19.03.2018

DGB Vorstand und Dülmener Bürgermeisterin treffen sich zum Gedankenaustausch

OV Dülmen und die Bürgermeisterin Stremlau

Mitglieder des OV Dülmen mit Bürgermeisterin Stremlau (4.von rechts), der Gleichstellungsbeauftragten und der Personalrätin

Der DGB Ortsvorstand Dülmen und die Dülmener Bürgermeisterin trafen sich heute Morgen im Rathaus zu einem mehrstündigen Gedankenaustausch.

Dabei wurde vom DGB Dülmen mitgeteilt, dass der diesjährige 1. Mai Empfang am 29. April ab 11 Uhr in der Alten Sparkasse stattfinden wird. Die Bürgermeisterin Frau Stremlau wird ein Grußwort halten. Als Gastredner konnte der DGB Dülmen, den langjährigen Arbeits- und Sozialminister des Landes NRW Rainer Schmeltzer gewinnen.

Selbstverständlich sind alle Dülmener Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Der DGB Vorstand fragte nach, ob es auch innerhalb der Stadtverwaltung Dülmen befristete Arbeitsverhältnisse geben. Zur Zeit sind 37 Personen bei der Stadt Dülmen befristet beschäftigte, dieses hängt mit der Zuweisung von Flüchtlingen und der speziellen Tätigkeit zusammen. Die Verantwortlichen der Stadt streben aber eine Entfristung der Arbeitsverhältnisse an.

Die Ausbildungssituation bei der Stadtverwaltung wurde angesprochen, der DGB Vorstand lobte die Aktivitäten zur Ausbildung innerhalb der Verwaltung. Zur Zeit sind ca. 30 Auszubildende dort in einer entsprechenden Ausbildung.

Der DGB Vorstand unterstützt den Vorschlag eine Gesamtschule in Dülmen einzurichten, dieses bedeutet dann aber, das sicherlich ein Gymnasium geschlossen oder umgewandelt werden muss. Das wird sicherlich noch ein sehr sehr langer Weg werden.

Die Bürgermeisterin erklärte die aktuelle Lage zum Haushalt. Da noch nicht alle Rechnungen aus dem Jahre 2017 verbucht worden sind, gehe sie davon aus, das das Defizit deutlich über 700.000,- Euro liegen wird. Bei einer vorsichtigen Schätzung könnte der Betrag zwischen 2,5 bis zu 3,0 Millionen Euro liegen.

Der DGB Vorsitzende Ortwin Bickhove-Swiderski, sprach die Lohndrückerei bei der Firma real,- an, dort sollen die Verkäuferinnen eine Lohnabsenkung von bis zu 30 % erfahren. Der DGB kündigte zu diesem Thema Widerstand an.

Die Gespräche sollen fortgeführt werden.


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