Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 023 - 11.04.2013

DGB für bessere Arbeitsbedingungen an Hochschulen

Der DGB im Münsterland begrüßt die Bundesratsinitiative der Landesregierung zur Änderung des Wissenschaftszeit-vertragsgesetzes. „Die Arbeitsbedingungen an Hochschulen sind in weiten Teilen nicht akzeptabel“, erklärt Heinz Rittermeier, Vorsitzender des DGB im Münsterland. „Das Wissenschafts-zeitvertragsgesetz erlaubt es den Hochschulen, fast ausschließlich befristet einzustellen. Inzwischen haben acht von zehn Wissenschaftlern keinen unbefristeten Arbeitsvertrag mehr. Es ist höchste Zeit, dass die NRW-Landesregierung dagegen ein Zeichen setzt.“


Die Dauer der befristeten Verträge sei in den vergangenen Jahren immer kürzer geworden, so Heinz Rittermeier weiter. „Vier von zehn Wissenschaftlern sind mit Vertragslaufzeiten von unter einem Jahr beschäftigt. Obwohl sie zu den bestausgebildeten Beschäftigten gehören, leben sie in ständiger Unsicherheit. Alltägliche Dinge, wie einen Kredit abbezahlen, einen Mietvertrag bekommen oder eine Familie gründen, sind unter diesen Bedingungen schwer zu bewältigen. Das ist ein untragbarer Zustand, dem endlich ein Riegel vorgeschoben werden muss.“

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