Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 065 - 28.11.2013

DGB-Kreisverband wird flächendeckend aktiv

Der DGB-Kreisverband Warendorf will sich nach seiner Konstituierung kreisweit in die öffentlichen Debatten zur Arbeitsmarkt und Sozialpolitik einbringen sowie sich gesellschaftspolitisch als verlässlicher Gesprächspartner etablieren. Das ist einmütig auf der letzten Vorstandssitzung erörtert und beschlossen worden.

Nach dem ersten Gespräch mit der Leitung der Arbeitsagentur im Agenturbezirk Ahlen/Münster mit Agenturleiter Joachim Fahnemann, soll zu Beginn des Jahres auch ein Gespräch mit Landrat Gericke geben. Mit den sozialpolitisch im Kreis tätigen Organisationen wird es zu unterschiedlichen Themen Fachgespräche geben um gemeinsame Ziele zu ermitteln und sie in der Öffentlichkeit gemeinsam darzustellen. Hans-Jürgen Lenzer aus Ennigerloh warb dafür, sich auch zu örtlichen Aktionen als DGB-Kreisverband einzubringen und solche Gedenktage wie den Holocaust-Gedenktag mitzugestalten. Sich stärker auch mit kirchlichen Einrichtungen über soziale Standards und Tarifvertragstreue auszutauschen wurde von Gerd Lummerzheim eingefordert. Auch ein Besuch der Ruhrfestspiele 2014 soll zum Angebot des DGB-Kreisverbands gehören. Mit dem Rechtsextremismus wird sich der DGB-Kreisverband ständig auseinandersetzen. Wir wollen hier im Münsterland nicht Aufmarschregion des braunen Spuks werden, sind sich die DGB-Gewerkschafter einig. Die Regionalkonferenz zur Entwicklung eines integrierten Handlungskonzeptes gegen Rechtextremismus und Rassismus der Mobilen Beratungsstelle in Münster am 6. Dezember bietet die Gelegenheit sich einzumischen und mit dazu beitragen, Konzepte zu entwickeln, die nachhaltig wirken. Karl-Heinz Meiwes forderte die Mitglieder auf, teilzunehmen und ihre Erwartungen und Anregungen mit einzubringen.

„Wir wollen deutlich machen, dass wir als Stimme der organisierten Arbeitnehmerschaft mit unseren Vorstellungen nicht alleine stehen und werden uns in regionalen und kommunalen Netzwerken mit unserer Kompetenz aus den Betrieben und Verwaltungen einbringen“, so Kreisverbandsvorsitzender Frederik Werning, nach der Vorstandssitzung die von dem Ahlener DGB-Sprecher Karl-Heinz Meiwes geleitet wurde. Damit der DGB-Kreisverband sich auch vor Ort ein Bild machen kann, werden die Vorstandssitzungen auch jeweils in einer anderen Stadt oder Gemeinde abgehalten. Die nächste Sitzung wird dann auf Anregung von Peter Kumpf aus Warendorf in Warendorf stattfinden.

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