Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 02 - 16.01.2017

DGB fordert gerechtere Verteilung von Vermögen

Mangelhafter Nahverkehr, fehlende Kita-Plätze, geschlossene Bibliotheken - der öffentlichen Hand fehlt das Geld für wichtige Investitionen. Dem stehen gigantische private Vermögen entgegen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Münsterland fordert, diese angehäuften Reichtürmer mit einer dauerhaften Vermögenssteuer zur Finanzierung des Gemeinwesens heranzuziehen.

„Es ist ein Skandal, dass die wenigen Superreichen dieser Welt zusammen mehr besitzen als die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Das ist nicht nur obszön, sondern auch gefährlich für unsere Demokratie. Eine gerechte Verteilung von Einkommen und Vermögen gehört deshalb ganz nach oben auf die politische Tagesordnung. Die effektive Bekämpfung von Steuerhinterziehung und die Einführung einer Finanztransaktionssteuer sind dabei als flankierende Maßnahmen wichtig, um soziale Gerechtigkeit herzustellen“, fordert DGB-Regionsgeschäftsführer Winfried Lange.

Die wichtigsten Fakten und Antworten zur gerechteren Vermögensverteilung erläutert ein neues Faltblatt des DGB. Dieses kann kostenlos bei der DGB-Regionsgeschäftsstelle in Münster bezogen werden. Alternativ ist das Faltblatt auch auf der Webseite des DGB zum Download verfügbar. Hierzu muss in die Suchmaske auf www.dgb.de das Schlagwort „Vermögensverteilung“ eingetragen werden.


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