Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 050 - 23.08.2013

Münster muss frei von Rechtspopulisten bleiben

„Die Stadt des Westfälischen Friedens muss von rechtspopulistischer Propaganda frei bleiben“ so Roland Engels Organisationssekretär des DGB in Münster, „und wir werden auch am Dienstag dazu beitragen, dass dieses nicht nur Lippenbekenntnisse sind.“

Der Deutsche Gewerkschaftsbund Region Münsterland und der DGB-Stadtverband Münster fordern alle Bürgerinnen und Bürger in Münster und darüber hinaus auf, sich an den Protestdemonstrationen des auch vom DGB mitgetragenen Bündnisses „Keinen Meter den Nazis“ am 27. August um 9:00 Uhr an der Straße Am Meßkamp / Kinderhausstraße und ab 11:30 Uhr Am Nieberding, auf der Höhe des ehemaligen Kreiswehrersatzamtes zu beteiligen.

Wohin es führt, rechtsgerichteten Parolen und Politikvorschlägen zu folgen haben wir als Deutsche in den Jahren von 1933 bis 1945 schmerzlich erfahren müssen, so Engels. Wir dürfen nicht zulassen, dass in Deutschland wieder Menschen ausgegrenzt, verfolgt und letztendlich auch umgebracht werden, nur weil sie eine andere Hautfarbe, eine andere Religion oder anderen Lebensentwürfen folgen. Gerade in Münster muss deutlich werden, dass Frieden nur dort erhalten bleibt, wo Toleranz und Vielfalt gelebt werden kann.

Gleich welchen Anstrich sich Rechtsextreme geben, werden sie unseren demokratischen Widerstand zu spüren bekommen, versichert Engels, selbst wenn sie nun wöchentlich auftreten. Das breite Bündnis aller Demokraten in Münster wird nicht zulassen, dass in der Stadt des Westfälischen Friedens Unfrieden betrieben werden kann.

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