Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 066 - 28.11.2013

DGB unterstützt Ministerin Svenja Schulze Entwurf des Hochschulzukunftsgesetzes zeigt positive Ansätze

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat „Eckpunkte zum Entwurf eines Hochschulzukunftsgesetzes“ vorgelegt. Die Landesregierung will ihren Einfluss auf die Hochschulentwicklung stärken und Fehlentwicklungen korrigieren. Auch in der Wissenschaft soll das Prinzip der fairen Arbeit gelten.

Dazu Heinz Rittermeier, Chef des DGB im Münsterland: „Wir als DGB wünschen uns die Rückführung der Hochschulbeschäftigten in den Landesdienst, um dem dramatischen Anstieg der prekären Beschäftigungsverhältnisse zu begegnen. Dazu ist ein aufgabengerechtes Personalmanagement im wissenschaftlichen Bereich notwendig.“

Es gelte die Attraktivität des Arbeitsplatzes Hochschule zu erhöhen und Wege für eine verlässliche Berufsperspektive und eine angemessene Vergütung zu eröffnen.

„Hochschulen müssen integrierte Akteure der Strukturpolitik sein, die in unserer Wissensgesellschaft zukunftsorientierte Arbeitsplätze sichern“, so Heinz Rittermeier. Der Zugang zu exklusivem Hochschulwissen und die branchenspezifische Qualifizierung von Arbeitskräften verlangten auch im Münsterland neue Arrangements in der regionalen Verzahnung von Hochschulen mit der Wirtschaft, Kammern, Verbänden und regionalen sowie kommunalen Akteuren.

 „Wenn Ministerin Svenja Schulze diese Fragen mit der gebotenen Ernsthaftigkeit angeht, wird sie sich der Unterstützung des DGB sicher sein dürfen“, betont Heinz Rittermeier.

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