Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 46 - 17.08.2018

Segel setzen fürs Azubi-Ticket

IG Metall-Jugend nutzt Seefahrt auf dem Ijsselmeer für politische Arbeit und Bildung

DIe IG Metall-Jugend Münster&Rheine im Bild.

Bildungsurlaub auf dem Ijsselmeer: Die lokale IG Metall-Jugend stach gemeinsam in See. DGB-Jugend Münsterland

Statt Urlaub zu machen, bewies sich die IG Metall-Jugend aus Rheine und Münster eine Woche lang als Team auf einem Segelboot im Ijsselmeer – und arbeite gleichzeitig an eigenen politischen Forderungen im Rahmen eines einführenden Jugendseminars.

Neben Themen wie der Verbesserung der Arbeitsbedingungen bewegte die jungen Gewerkschaftsmitglieder die Forderung nach der Einführung eines Azubi-Tickets für ganz NRW. „Schon seit der Landtagswahl fordern wir vom Landtag, der Landesregierung und den Verkehrsverbünden, dass sie allen Auszubildenden ein Angebot schafft, bezahlbar und NRW-weit mit Bus und Bahn zu fahren. Studis dürfen das schon lange! Leider ist bisher immer noch nichts für Azubis geschehen“, beklagt sich Dominik Schnabel von der IG Metall-Jugend Münster.

Deshalb will die Gewerkschaftsjugend weiterhin Druck machen. „Auch die schwarz-gelbe Landesregierung betont, sie wolle es nicht zulassen, dass die Berufsausbildung an Attraktivität verliert. Das geht aber nicht mit Lippenbekenntnissen, sondern nur mit konkreter Unterstützung“; fordert Sebastian Knoth, IG Metall-Gewerkschaftssekretär in Rheine und fügt hinzu: „Es ist absolut unverhältnismäßig, dass ein Azubi, der in Emsdetten wohnt und in Münster seine Ausbildung macht, fast 1500€ im Jahr für Nahverkehrstickets aufwenden muss. Das entspricht zwei monatlichen Ausbildungsvergütungen.“


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