Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 056 - 23.09.2013

DGB: Den FMO nicht kaputt reden

Wegen der wirtschaftlichen Einbrüche gibt es zurzeit eine Diskussion um den FMO. Der DGB-Regionsvorsitzende für das Münsterland Heinz Rittermeier mahnt, den FMO nicht kaputt zu reden, sondern die Diskussion differenziert zu führen. Sicherlich müsse sich ein regionaler Flughafen wie der FMO wirtschaftlich rechnen. Die Wirtschaftlichkeit des FMO dürfe aber nicht nur durch einen Blick auf die Bilanzen der Vergangenheit, sondern auch mit einem Blick auf die Entwicklung des Münsterlandes geprüft werden.

Heinz Rittermeier unterstreicht: „Der FMO ist nicht nur ein Flughafen für den Tourismus, sondern auch ein Flughafen für die heimische Wirtschaft. Viele Monteure Münsterländer Firmen nutzen diesen, um die Kunden in aller Welt aufzusuchen.“ Die Wirtschaft des Münsterlandes sei durch kleine und mittelständische Unternehmen geprägt. Der Mittelstand bilde das wirtschaftliche Rückrat der Region.

In diesem Zusammenhang betont Heinz Rittermeier: „Viele dieser mittelständischen Unternehmen sind Global Player geworden und beliefern mit ihren Qualitätsprodukten Kunden in der ganzen Welt, auch über den FMO. Sie sind auf den internationalen Märkten tätig, bleiben aber dennoch im Münsterland verwurzelt. Um die Unternehmen auch zukünftig in der Region zu halten, müssen die Standortsbedingungen im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben. Es ist eine der bedeutendsten aber wenig bekannten Aufgaben des FMO, die heimische Wirtschaft zur Sicherung der heimischen Arbeitsplätze für die globalen Märkte zu stärken.“

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