Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 035 - 09.07.2014

DGB und Gewerkschaften kritisieren Frackingvorhaben

Aufgrund der aktuellen Berichterstattung zu Frackingvorhaben an der Deutsch-Niederländischen Grenze hat sich der DGB-Münsterland in seiner letzten Geschäftsführerkonferenz erneut mit diesem Thema beschäftigt und spricht sich einstimmig gegen Bohrungen nach Erdgas in unkonventionellen Lagerstätten (Fracking) auch im grenznahen Bereich Deutschland-Niederlande aus.

„Nach aktuellem Stand der Technik und Verfahrensweisen sind die Risiken für Mensch und Umwelt, insbesondere für das wichtigste Gut des Menschen, dem Trinkwasser, unüberschaubar“, so Winfried Lange, DGB-Regionsgeschäftsführer für die Region Münsterland.

Besonders die Gefährdung von Grundwasser ist ein unkalkulierbares Risiko bei dieser Fördermethode durch die eingesetzten Chemikalien beim Fracking, zusätzliche Probleme können der intensive Wasserbedarf, der Flächenverbrauch, mögliche Erdbebengefahren und massive Lärmemissionen in der Nähe von Siedlungen aufwerfen, so Lange weiter.

Für den DGB und seine Mitgliedgewerkschaften  im Münsterland hat der Schutz von Mensch und Umwelt bei der Entscheidung über Fracking und auch andere Fördermethoden zur Erdgasgewinnung Vorrang. Die Gewinnung und Nutzung von regenerativen Energien ist grundsätzlich zu forcieren und voranzutreiben. Wasser ist die Grundlage allen Lebens auf diesem Planeten, damit habe der Schutz von Wasser oberste Priorität.

Darum fordern die Gewerkschaften im Münsterland klare rechtliche Rahmenbedingungen und Regelungen, bevor eine diesbezügliche Diskussion fortgesetzt werden kann und ein Festhalten am Frackingverbot in der BRD als auch die Ausschöpfung aller Möglichkeiten um die Vorhaben an der Deutsch-Niederländischen Grenz zu stoppen.

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