Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 030 - 24.07.2012

DGB: Mehr Arme trotz guter Konjunktur Kreis Borken

Insgesamt 8.832 Beschäftigte im Kreis Borken verloren nach Berechnungen des DGB im vergangenen Jahr ihren regulären Job und wurden arbeitslos, 1.554 bei Leiharbeitsfirmen.

„Trotz guter Konjunktur und Klagen von Unternehmen über Fachkräftemangel haben 7,3 % der 120.283 Beschäftigten 2011 im Kreis Borken ihre Arbeit verloren“, so Heinz Rittermeier, der DGB-Chef für das Münsterland.

Zudem können immer weniger Erwerbstätige von ihrer Arbeit leben und benötigen eine finanzielle Hilfe vom Staat. Mitte 2011 waren 48.516 Beschäftigte im Kreis Borken geringfügig entlohnt, also 40,3 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

„In diesem Zusammenhang ist es gut, dass eine Reihe von DGB-Gewerkschaften in diesem Jahr Tarifverträge abgeschlossen haben, die bessere Bedingungen für die Leiharbeitnehmer festschreiben. Auch der gesetzliche Mindestlohn bleibt angesichts dieser Zahlen auf der Tagesordnung“, unterstreicht Heinz Rittermeier.

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