Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 055 - 21.09.2013

DGB: Mehr Geld für Studierende

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) legen auf Bundesebene ein gemeinsames Zehn-Eckpunkte-Programm für eine BAföG-Reform vor.

Beide Organisationen fordern eine BAföG-Erhöhung nach der Bundestagswahl um mindestens zehn Prozent. „Ohne schnelle Anpassung droht ein weiterer Rückgang der Förderquote und der Förderbeträge“, heißt es in dem DGB / DSW-Papier.

Bereits im Januar 2012 formulierte der BAföG-Bericht der Bundesregierung einen Erhöhungsbedarf von mindestens fünf Prozent bei den Bedarfsätzen und mindestens sechs Prozent bei den Freibeträgen.

Der DGB-Vorsitzende für das Münsterland, Heinz Rittermeier, erklärt angesichts der Tatsache, dass sich Bund und Länder bisher nicht auf eine BAföG-Reform verständigen konnten: „Das Münsterland hat mit der Universität Münster und den Fachhochschulstandorten Münster, Bocholt und Steinfurt-Burgsteinfurt eine qualifizierte Hochschullandschaft zu bieten. Damit Studierende aus einkommensschwachen Familien diese auch nutzen können und nicht die Leidtragenden des föderalen Gegeneinanders bleiben, ist eine Erhöhung des BAföG-Satzes notwendig.“

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