Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 034 - 09.07.2014

DGB und niederländische Gewerkschaften gegen Fracking

Der Interregionale Gewerkschaftsrat (IGR) Rhein-Ijssel spricht sich einstimmig gegen Bohrungen nach Erdgas in unkonventionellen Lagerstätten (Fracking) im grenznahen Bereich Deutschland-Niederlande aus.

IGR-Präsident Wilco Veldhorst (FNV) erklärt, dass besonders die Gefährdung von Grundwasser ein unkalkulierbares Risiko bei dieser Fördermethode durch die eingesetzten Chemikalien beim Fracking darstelle. Zusätzliche Probleme können der intensive Wasserbedarf, der Flächenverbrauch, mögliche Erdbebengefahren und massive Lärmemissionen in der Nähe von Siedlungen aufwerfen, ergänzt der Vizepräsident des IGR, Winfried Lange vom DGB NRW. Für den deutsch-niederländischen Verbund der Gewerkschaftsdachverbände DGB auf deutscher Seite sowie FNV und CNV auf niederländischer Seite hat der Schutz von Mensch und Umwelt bei der Entscheidung über Fracking und auch andere Fördermethoden zur Erdgasgewinnung Vorrang. Die Gewinnung und Nutzung von regenerativen Energien ist grundsätzlich zu forcieren und voranzutreiben. Für Veldhorst, Lange und den Kolleg/innen im Vorstand des IGR ist grenzüberschreitend klar: Wasser ist die Grundlage allen Lebens auf diesem Planeten, damit habe der Schutz von Wasser oberste Priorität.

Darum fordert der IGR Rhein-Ijssel ein generelles Verbot von Fracking sowohl in Deutschland als auch in den Niederlanden.

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