Deutscher Gewerkschaftsbund

100 Jahre Novemberrevolution

Demokratischer Neuanfang in einer chancenlosen Repubik?

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Novemberrevolution 1918

Bundesarchiv

Im ersten Weltkrieg nahm nach der erfolglosen deutschen Frühjahrsoffensive an der Westfront und angesichts der allgemein schlechten Versorgungslage die Kriegsmüdigkeit sowohl bei den Truppen als auch in der Bevölkerung deutlich zu. Dennoch standen nicht nur Fragen der Versorgung auf der Agenda. Immer häufiger gab es politische Forderungen wie die Abschaffung des preußischen Dreiklassen-Wahlrechts. Das Ende der Monarchie war besiegelt, als im November 1918 die Matrosen in Kiel meuterten und revolutionäre Kräfte überall in Deutschland Arbeiter-und Soldatenräte bildeten. Der daraufhin folgende Konflikt einer gespaltenen Sozialdemokratie um die Bildung einer Räterepublik oder einer parlamentarischen Demokratie endete in der Weimarer Republik.

 

Samstag, 10. November

18.00–19.30 Uhr - Bennohaus

 

Prof. Dr. Rainer Pöppinghege wird in seinem Vortrag über die Ereignisse vor 100 Jahren in Deutschland berichten und dabei Ursachen und Ausprägungen der historischen Ereignisse auch im Münsterland herausarbeiten. Im Anschluss wird über Fehlentwicklungen sowie aktuelle Bezüge im Hinblick auf unsere parlamentarischen Demokratie diskutiert, um daraus politische Strategien zu entwerfen, die unsere Demokratie weiter entwickeln und das Land vor dem Abrutschen in einen rassistischen rückwärtsgewandten Nationalstaat bewahren.                                                                  Eintritt frei!!

 


direkt im Anschluss: Ab 20.00 Uhr ein Konzert im Rahmen des

 „Woody Guthrie Festival Münster“  der

Grenzgänger mit ihrem Programm „Die Revolution“

Die Grenzgänger spüren den Liedern und Gedichten nach, die während der November-Revolution auf der Straße und den ersten Kabarettbühnen der Weimarer Republik entstanden. Sie wurden fündig im 1914 gegründeten Deutschen Volksliedarchiv und dem deutschen Kabarettarchiv. Welche Träume und Hoffnungen, der am Ende durch Freikorpssoldaten blutig niedergeschlagenen Revolution, wirken bis heute?                       Eintritt: VVK 10, - €                AK: 15,- €/ermäßigt 12,- €    (Karten u.a. beim DGB)


 


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