Deutscher Gewerkschaftsbund

Das Münsterland steht auf!

Osterfriedensaktion Dülmen

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Friedensfreunde Dülmen

Friedensfreunde Dülmen e.V.

Das Münsterland steht auf!

10.00 Uhr Tower Barracks Anfangskundgebung und Blockade
10.30 Uhr Friedensfahrradtour zu ehemaligen Militärstandorten in Dülmen
12.00 Uhr Tower Barracks Abschlusskundgebung

 Gemeinsam gegen die atomare Bedrohung!

US-Präsident Trump und das Pentagon wollen kleinere Atomwaffen entwickeln, die die Einsatzschwelle senken und die Gefahr ihrer Anwendung erhöhen. Ein Atomkrieg soll nach dem Wunsch der USA wieder möglich sein. Obwohl der Bundestag 2010 einstimmig den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland forderte, stimmt die Bundesregierung heute der 'Modernisierung' der in Büchel/Eifel stationierten 20 US-Atombomben ab 2019 zu.

Die Bundesregierung weigert sich, den bereits von ca. 130 Staaten unterstützten 'UNOVertrag über das Verbot von Atomwaffen' zu unterzeichnen! Wir fordern die Bundesregierung auf, diesen UNO-Vertrag sofort zu unterzeichnen!

Krieg und Terror in Syrien, Libyen, Afghanistan und Mali, im Irak und im Jemen, ganze Staaten zerbrechen nach Einmischung des Westens. Gefährliche Militärmanöver und Truppenaufmärsche spitzen die Konfrontation zwischen NATO und Russland in Europa zu. Deutsche Soldaten und Waffen sind mit dabei. Die Bundesregierung will ihre Rüstungsausgaben beinahe verdoppeln, wie sie es der NATO versprochen hat – 2% vom Bruttosozialprodukt bedeuten mindestens 30 Milliarden Euro ZUSÄTZLICH für Rüstung, die im zivilen Bereich fehlen: für Schulen und Kitas, sozialen Wohnungsbau, Krankenhäusern, öffentlichen Nahverkehr, kommunaler Infrastruktur, Alterssicherung, ökologischen Umbau, Klimagerechtigkeit und internationaler Hilfe zur Selbsthilfe.

Sicherheitspolitisch bringt mehr Geld für schrecklichere Waffen nur größere Risiken. Wir brauchen stattdessen mehr Geld für zivile Konfliktprävention in der Außen- und Entwicklungspolitik. Militär löst kein einziges Problem – also Schluss damit!

Eine andere Politik muss her. Damit wollen wir beginnen: Aufrüstung stoppen, Spannungen abbauen, gegenseitiges Vertrauen schaffen, Perspektiven für soziale Sicherheit entwickeln, Entspannungspolitik mit Russland und China, verhandeln und abrüsten. Diese Einsichten werden wir in unserer Gesellschaft verbreiten. So wollen wir einen neuen Kalten Krieg abwenden (aus dem Appell der Initiative www.abruesten.jetzt)

Die Europäische Union darf kein Militärpakt werden!

Ende 2017 beschloss die EU den Militärpakt 'Pesco' (Ständige Strukturierte Zusammenarbeit), der zusätzliche ständig wachsende Militärausgaben vorsieht und alle EU-Staaten verpflichtet, ihre Soldaten die weitere Militarisierung Europas bereitzustellen. Das Prinzip, nach dem alle EU-Staaten Kriegseinsätzen zustimmen müssen, wurde aufgehoben. Notwendiger denn je ist, Frieden in Europa zu erhalten. Die EU als Friedensnobelpreisträgerin muss friedliche Konfliktlösungen unter dem Dach kollektiver Sicherheitssysteme wie der UNO oder der "Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa“ (OSZE) militärischen Drohungen vorziehen.

Frieden schaffen ohne Waffen!

Setzen Sie sich dafür gemeinsam mit uns ein!

Kein Werben fürs Töten und Sterben!

Die Bundeswehr will bis 2026 zusätzlich 20.000 Soldaten einstellen, bis 2032 sind zwei weitere zusätzliche Divisionen gefordert. Sie lockt Jugendliche mit geschönten Spielfilmchen und Abenteuercamps für den Kriegsdienst. Krieg wird verharmlost als großes Abenteuer. Wir sagen nein zu verharmlosender Bundeswehr-Werbung und zur Rekrutierung Minderjähriger, nein zur Kooperationsvereinbarung Schulministerium – Bundeswehr!

Kampfdrohnen ächten statt kaufen!

Bis jetzt mietet sich die Bundeswehr Kampfdrohnen von Israel. 2018 plant die Bundesregierung die Beschaffung eigener Kampfdrohnen. Das Töten mit Joystick soll auch in Deutschland Realität werden. Mit Kampfdrohnen werden heute Menschen willkürlich getötet, besonders Zivilisten. Drohnen öffnen den Weg zu autonomen Waffensystemen, die ohne menschliche Einflussnahme töten. Dazu sagen wir nein!

Rüstungs- und Waffenexporte stoppen!

Deutsche Firmen verdienen an der Lieferung der Waffen, die Tod und Zerstörungen bringen und Millionen auf die lebensgefährliche Flucht treiben. Um Exportbeschränkungen zu umgehen, produzieren Konzerne wie Rheinmetall Waffen im Ausland und verkaufen sie von dort aus. Auch die L&O Holding in Emsdetten verdient beim Mord-Export. Wir fordern ein Verbot von Waffenexporten und Sanktionen gegen deutsche Firmen, die solche Verbote umgehen wollen.

Kriege sind Fluchtursachen!

Kriege zerstören ganze Landstriche und lassen Staaten zerbrechen. Flüchtlinge brauchen Hilfe und unsere Aufnahmebereitschaft. Fluchtursachen bekämpfen bedeutet Kriegs- und Waffenexporte sofort zu beenden. Rassismus und Faschismus in Europa wollen wir nicht. Nur eine Politik des Friedens kann die Grundlage zur Stärkung der Menschenrechte, desAsylrechts, der Demokratie und sozialer Standards bilden.

Rechtsentwicklung zurückdrängen!

Mit dem Einzug derAfD sitzt eine rechtsextreme, rassistische Partei im Bundestag, deren Anführer die Taten deutscher Soldaten in zwei Weltkriegen verherrlichen. Die fordert die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr „mit höchster Intensität“ und fordert die Militarisierung der Bildung. Rechte Ideologien fördern Feindbilder, Konfrontation und Krieg. Im Inneren schüren sie Hass und Gewalt. Den wachsenden Umtrieben von AfD, der NPD und der „RECHTEN“, von Identitären, Reichsbürgern und anderen rassistischen Gruppen stellen wir uns entgegen!

Frieden schaffen ohne Waffen!

Setzen Sie sich dafür gemeinsam mit uns ein!

 

FriedensFreunde Dülmen e.V.

www.friedensfreundeduelmen.eu

 


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Podiumsdiskussion zum Kohleausstieg

Im Jahr der endgültigen Zechenschließungen in Deutschland zeigte die DGB-Jugend Münsterland im Rahmen von NRW 2020 den Film: "Der lange Abschied von der Kohle" um sich mit der Fragestellung auseinander zu setzen: "Die Kohle geht, die Kumpel bleiben?" In der anschließenden von Patricia Weber (IG BCE) moderierten Podiumsdiskussion antworteten Norbert Maus (ehem. RAG-Gesamtbetriebsrat ) und Volker Nicolai-Koß (DGB-Münsterland) auf die konkrete Frage: "Wie muss eine Industrie-, Energie- und Arbeitsmarktpolitik aussehen, damit die Kumpel bleiben können?"

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