Deutscher Gewerkschaftsbund

Nie wieder Krieg – Nie wieder Faschismus

DGB aus Gronau und Borken besucht die Gedenkstätte Westerbork

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Gerade in diesen Monaten, in denen Kriegsbeginn 79 Jahre zurück liegt und die „Reichspogromnacht“ sich zum 80. Mal jährt, ist es für die örtlichen Gewerkschaften eine besondere Pflicht an die Gräueltaten des Naziregimes zu erinnern und der Opfer zu gedenken. Der Gronauer DGB-Ortsverbandsvorsitzende Robert Brandt erläutert: „Da immer weniger Zeitzeugen über diese Zeit berichten können, wird der Besuch von Gedenkstätten immer notwendiger, um in den Blich zu nehmen, wozu völkisches und rassistisches Denken führen kann. Mehr denn je ist es wichtig, diese Zeit nicht als Vogelschiss zu verharmlosen, sondern rechtzeitig und deutlich sich dafür einzusetzen, dass eine solche Politik nie wieder das Sagen bekommt. Da haben gerade wir Deutschen eine besondere Verpflichtung.“  „Rassismus und Sündenbockpolitik sind aber damals wie heute kein nationales Problem, deshalb gilt es auch gerade aktuell dem stärker werdenden Rechtspopulismus überall und jederzeit Widerstand zu leisten. Es sind leider viel zu viele Parallelen zur damaligen Zeit zu erkennen und deshalb ist es unsere Pflicht immer wieder an die Folgen von Krieg und Faschismus zu erinnern, aber auch die Ursachen im Blick zu haben und an deren Bekämpfung zu arbeiten.“, ergänzt der Borkener DGB-Ortsverbandsvorsitzende Hans-Jürgen Vreden.

Die DGB-Ortsverbände Gronau und Borken fahren am 20. Oktober gemeinsam zur niederländischen Gedenkstätte nach Westerbork. In den Jahren des Zweiten Weltkrieges wurden von den deutschen Besatzungsbehörden vor allem über 107.000 niederländische Juden von dort in die Vernichtungslager Auschwitz und Sobibor abtransportiert. Die Anreise in die Niederlande wird über Mitfahrgelegenheiten organisiert. Interessierte können sich beim DGB in Münster: 0251-132350 oder muenster@dgb.de  über Teilnahmemöglichkeiten informieren und anmelden.

 


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