Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 9 - 12.03.2019

Lebensleistung verdient Respekt – Grundrente jetzt!

„Von der Rente muss man auch bei geringem Lohn, Teilzeit oder Arbeitslosigkeit in Würde leben können. Deswegen begrüßt der DGB den Vorschlag von Bundesminister Heil für eine Grundrente ohne Bedürftigkeitsprüfung. Wir appellieren an die Koalition, sich schnell zu einigen im Interesse von Millionen Menschen, die auf die Grundrente warten. Sonst wird das Problem von Armutsrenten weiter wachsen und immer mehr Menschen betreffen", so der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Peter Mai.

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit niedrigen Rentenansprüchen, die jahrzehntelang in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt, Kinder aufgezogen oder Angehörige gepflegt haben, muss die Rente aufgewertet werden. Nur so kann man sie vor dem Gang zum Grundsicherungsamt bewahren. "Es bedarf einer gemeinsamen gesellschaftlichen Kraftanstrengung, um Altersarmut zu vermeiden", so DGB-Stadtverbandsvorstand Carsten Peters: "Von der Grundrente haben sowohl diejenigen etwas, die bereits in Rente sind, als auch die, die neu in Rente gehen. Gerade auch jungen Menschen wird so verdeutlicht, dass sie sich auf die gesetzliche Rente verlassen können. Das ist ein echter Beitrag, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Die Konzepte Privatisierung und Riester-Rente sind gescheitert. Die gesetzliche Rentenversicherung muss gestärkt werden."


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