Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 41 - 31.10.2019

Batterieforschung: Standort Münster wird nur mit guter Arbeit gestärkt

Der DGB-Münsterland begrüßt, dass mit der Bewilligung des Bundesforschungsministeriums über 150 Millionen Euro nun der Startschuss für die zügige Umsetzung der Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) gefallen ist. Mit Freude habe man auf die Meldung reagiert, dass nun der konkrete Aufbau der Forschungseinrichtungen und die Schaffung von Arbeitsplätzen beginnen können. Dass sogar weit mehr als die 150 bisher in der Forschung geplanten Stellen nach Münster kommen könnten, sei auch ein Signal für die zukunftsorientierte weitere Entwicklung.

„Es ist gut, dass ein so großer und wichtiger Forschungsstandort in unserer Stadt und unserer Region entsteht. Die gemeinsamen Anstrengungen von Kommunen und Universität zeigen nun endlich den gewünschten Erfolg. Das stärkt unser europaweites Profil in dieser Zukunftsbranche und wird hoffentlich auch zu weiteren Investitionen führen und andere Branchen anziehen. Mit der alleinigen Diskussion um die gute Infrastruktur am Hansa-Businesspark ist es jedoch für den Start der FFB nicht getan. Die Qualität der neuen Arbeitsplätze in den digitalen Fabriken ist für uns und für den Standort Münster von zentraler Bedeutung. Damit langfristig gute Forschung betrieben werden kann, muss vor allem der in der Wissenschaft viel zu oft praktizierte Befristungswahn beendet werden“, erklärt DGB-Regionsgeschäftsführer Volker Nicolai-Koß.

Der DGB hebt zudem hervor, dass auch zentrale Fragen zu Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie die Stärkung der Mitbestimmung ebenso unverzichtbar seien wie eine entsprechende Tarifbindung der zukünftig vor Ort tätigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen


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