Deutscher Gewerkschaftsbund

04.01.2023

DGB fordert stärkere Arbeitsförderung

Positionen des DGB-Münsterland zur Arbeitsförderung

DGB fordert für 2023 stärkere Arbeitsförderung

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen verdeutlichen laut dem DGB-Münsterland, dass die Einstellungsbereitschaft der Betriebe sinkt und sich der Fachkräftebedarf im Laufe des Jahres noch verstärken wird.

"Wo es an Fachkräften mangelt, müssen sich mehr Menschen qualifizieren können. Es braucht darum mehr aktive Arbeitsförderung gegen prekäre Beschäftigung und Langzeitarbeitslosigkeit und für mehr Fachkräfte in einer sich wandelnden Arbeitswelt. Dieser zentrale Hebel muss im Jahr 2023 unbedingt stärker eingesetzt werden. An Geld dafür fehlt es nicht: Im Jahr 2023 werden mit 9,6 Milliarden Euro rund 20 Prozent mehr Mittel bereitgestellt als im Jahr 2022 ausgezahlt wurden. Jeder Euro, der investiert wird, um jungen Menschen von der Schule in den Beruf zu helfen, Beschäftigte und Arbeitslose zu qualifizieren oder individuelle Arbeitsmarktchancen zu erhöhen, ist gut angelegtes Geld. Mehr zu tun, bedeutet aber auch, dass die Bundesagentur für Arbeit ausreichend Personal haben muss und Unternehmen ihren Beschäftigten rechtzeitig Weiterbildung möglich machen.“, erklärt DGB-Regionsgeschäftsführer Volker Nicolai-Koß.


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